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HumanTouchMagazin 2010|04

Geschrieben von: Susanne Baier

Kleine Homöopathische Hausapotheke Teil 1

„Fieber, fieberhafter Infekt Homöopathisch behandelt“

Die Klassische Homöopathie ist seit langem bewährt als Therapie für ganzheitliche Heilung. Als klassische Homöopathin werde ich Ihnen Themen der Homöopathie praxisnah erläutern. In jeder Ausgabe gibt es ein neues Thema, so erhalten Sie im Laufe der Zeit eine gute Grundlage für das Verständnis und den Einsatz der Klassischen Homöopathie. Passend zur beginnenden kalten Jahreszeit geht es um Fieber und fieberhaften Infekt. Betrachten Sie Fieber als gute Selbstregulation des Körpers.
Im Krankheitsfall beobachten Sie genau die körperlichen Symptome und die Gemütsstimmung.

Vergleichen Sie Ihre Beobachtungen mit den folgenden Beschreibungengroßer homöopathischer Arzneimittel.

Belladonna

Plötzlich einsetzendes hohes Fieber über39°C, mit geröteten Augen, erweiterten Pupillen. Pulsierende Halsschlagader,Kopfschmerzen, überempfindliche Sinne (lichtempfindlich, mag keine lauten Geräusche oder Erschütterungen), kaum Durst, glühendheiß und nass geschwitzt am ganzen Körper, gerötetes Gesicht, kalte Hände und Füße; Patient findet keinen Schlaf trotz Müdigkeit. Phantasieren während des Schlafes. Auslöser ist oft ein Aufenthalt in kalter und feuchter Luft.

Aconitum

Überraschend einsetzendes hohes, heftiges Fieber über 39°C, heiße und trockene Haut, sehr unruhig und ängstlich. Großer Durst. Ausgelöst durch kalten, heftigen Wind, eher trocken- kaltes Wetter. Vielleicht hat sich der Patient zu sehr erhitzt durch Bewegung und dann zu
schnell oder zu stark abgekühlt. Verschlechterung abends und nachts.

Ferrum phosphoricum

Leichtes bis mäßiges Fieber um 38°C, leichte und unauffällige Beschwerden. Patienten sind oft eher blass, nervös und empfindlich. Leichte Erkältungsneigung mit undramatischem Krankheitsverlauf mit Fieber und geringem Durst.

Gelsemium

Erkältung beginnt schleichend, Frostschauer über den Rücken, wenig Durst. Gerötetes Gesicht, Patient fühlt sich wie benommen, träge, Kopfschmerzen, schwach und schläfrig, die Augen fallen fast zu. Zu schwach zum stehen, schnell zittrig. Fieber meistens unter 39°C, eher mäßige Temperatur.

Regeln der Dosierung

Im Akutfall Homöopathisches Mittel in Globuli C12 oder C30, davon 5 Globuli einmalig in den Mund geben oder in einem Glas Wasser aufgelöst, einen Schluck davon
nehmen. Schon nach der ersten Gabe, spätestens nach der dritten Gabe sollte eine Verbesserung eintreten, sonst ist das Mittel eventuell nicht richtig gewählt. Bei einer
Besserung ist keine direkte weitere Gabe erforderlich. Besserung bedeutet, der Patient fühlt sich wohler, wird ruhiger, schläft tief und wacht erholt auf.

Ergänzende Informationen zum besprochenen Thema sowie zu Homöopathiekursen unter: www.naturheilpraxis-baier.de

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Kleine Homöopathische Hausapotheke Teil 2: „Sportverletzungen Homöopathisch behandelt“

Geschrieben von: Heilpraktikerin Susanne Baier